Kurzbiografie

Magda Korsinsky, ist eine Choreographin, Künstlerin und Dozentin tschechisch-eriträischer Herkunft. 1981 in Prag geboren studierte sie Bildende Kunst an der UdK Berlin, ENSBA Paris und AVU Prag. Zusätzlich absolvierte sie das 1. Staatsexamen in Lehramt Bildende Kunst. Mit Hilfe des DAAD-Postgraduiertenstipendiums studierte sie als Gast Tanz und Choreographie an der HAMU, Prag. Seit ihrem Meisterschüler im Sommer 2007 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin und absolviert zahlreiche Ausstellungen (Haus am Lützowplatz, Galerie Bourouina, Kunstraum Kreuzberg/Bethanien Berlin, Kunsthaus Dresden, Künstlerhaus Sootbörn,…). Im September 2014 eröffnete sie ihre Einzelausstellung „Lingerie Diaries“ in der Galerie Dengler und Dengler im Rahmen des Stuttgarter „Art Alarms“.

Seit 2007 ist sie Betreuerin und Dozentin der Siebdruckwerkstatt im Kunstquartier Bethanien Berlin. Für ihre eigenen Siebdruckarbeiten erhielt sie den Anerkennungspreis “Screening 2014″ des Fördervereins für bildende Künstlerinnen und Künstler in der Region Hildesheim e.V.

Zum 20 jährigen Jubiläum des Künstlerhauses Lukas wurde sie eingeladen einen Monat in Ahrenshoop zu arbeiten und am Ende des Aufenthalts ihre Arbeiten zu präsentieren. Im November 2014 erhielt sie den Kunstpreis des Freundeskreises des Künstlerhauses Ahrenshoop.

Als Performerin arbeitete sie u. a. mit Andrea Crews und Nevin Aladag. Ihre erste Performance VRSTVY mit 9 Performerinnen und einem Musiker wurde im Jahre 2009 in der Galerie AVU, Prag gezeigt. Das Stück “Lena ist gerade nicht da” wurde im November 2011 in den Uferstudios uraufgeführt und zu den Tanztagen 2012 in den Sophiensaelen eingeladen. Beim Osterfestival 2012 im Maxim Gorki-Theater wurde die Zusammenarbeit “K” mit dem Regisseur Moritz Riesewick gezeigt.

Im Sommer 2012 hat sie ihr Choreographiestudium am HZT Berlin abgeschlossen. Für die Weiterentwicklung und Wiederaufnahme ihrer Masterarbeit, die choreographische A-capella-Oper “Das stille Band” erhielt sie die Einstiegsförderung vom Berliner Senat. 2013 erhielt sie das Tanzstipendium vom Berliner Senat und das danceWEB-Stipendium und hat im Sommer 2013 fünf Wochen am Impulstanzfestival in Wien teilgenommen. Im November 2014 wurde die erste Zusammenarbeit mit dem Ballhaus Naunynstraße uraufgeführt.

Seit 2013 gibt Korsinsky soziokulturelle Workshops (1. Kinder und Jugendkongress Heidelberg, Akademie der Autodidakten am Ballhaus Naunynstraße Berlin, Robert-Blum-Schule Berlin, Kulturpädagogischer Dienst Stuttgart, open music Stuttgart).

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